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Deutsch-Russischer Dialog

19. Mär. 2019
   Foto: Seine Exzellenz Sergej J. Netschajew, Botschafter der Russischen Föderation und Prof. Clemens Renker als Mitglied des Deutsch-Russischen Forums in Berlin

Foto: Seine Exzellenz Sergej J. Netschajew, Botschafter der Russischen Föderation und Prof. Clemens Renker als Mitglied des Deutsch-Russischen Forums in Berlin

Armin Laschet, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, äußerte sich zum zuversichtlich  bei der Festveranstaltung des Deutsch-Russischen Forums am 18. März 2019 im Hotel Adlon in Berlin:

Russland ist von zentraler Bedeutung für die internationale Sicherheit. Allein schon dafür braucht es den Dialog. Selbst während der größten Anspannung im Kalten Krieg hat es immer einen Austausch mit dem Westen gegeben: in Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und beim zivilgesellschaftlichen Dialog.

Je angespannter die Zeiten, je größer der Dissens, desto wichtiger ist der Dialog. Städte- und Schulpartnerschaften, Kultur- und Wissenschaftsbeziehungen sind neben dem politischen Dialog gerade heute wichtig.

Nur auf der Grundlage eines Wertefundaments, das auf Frieden, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie beruht, kann eine langfristige, vertrauensvolle und für beide Seiten wertvolle Form der zukünftigen Zusammenarbeit bestehen. Ich freue mich, dass der Petersburger Dialog als überaus wichtiges Format für den Dialog in diesem Sommer nach Nordrhein-Westfalen kommt.“

Auch seine Exzellenz Sergej J. Netschajew, Außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter der Russischen Föderation (im Foto mit Prof. Dr. Clemens Renker), und der Sonderbeauftragte des Präsidenten der Russischen Föderation für internationale kulturelle Zusammenarbeit, Michael Schwydkoj, sehen eine begründete Perspektive in dem Raum von Wladiwostok bis Lissabon auf Augenhöhe mit China und den USA.

Seit 1995 initiierte Prof. Dr. Clemens Renker – Mitglied des Deutsch-Russischen Forums - zahlreiche Partnerschaften der Staatlichen Universität für Wirtschaft UNECON (früher FINEC) mit deutschen Universitäten, Hochschulen und Unternehmen. Dabei war er Keynote Speaker bei internationalen Konferenzen für Marketing, Banken und Energiewirtschaft in St. Petersburg, hielt Vorlesungen, Seminare, Workshops und veröffentlichte wissenschaftliche Aufsätze in Russland.

In der Izvestia (vergleichbar der Zeitschrift der betriebswirtschaftlichen Forschung zfbf) ist gerade der gemeinsame Aufsatz „PROSPECTS OF CORPORATE BANKING: FOCUSED ON ADMINISTRATION VERSUS CUSTOMER-ORIENTED BUSINESS MODELS” erschienen.

Im Jahr 2019 wird Prof. Renker als Mitglied des Deutsch-Russischen Forum Universitäts- und Städtepartnerschaften unterstützen. Im April 2019 findet die IX. Internationale Finanzkonferenz an der Universität St. Petersburg zusammen mit sieben deutschen Universitäten statt.

Prof. Dr. Dr. h.c. Clemens Renker

 

 

 

Letzte Änderung:14. März 2017

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